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MODULE 17

Modul 17.1-17.5

Der Rangierbahnhof (Rbf)

Erbauer: Peter Kuegler (PK2), im Bau seit 10/2009

Der Rangierbahnhof besteht aus 4 Standard-Modulen.
Als Randbedingung für den Gleisplan sind der Ablaufberg (ca. 5cm über Plattenhöhe) und die Abstellgleise auf 4 Modulteilen vorgegeben. Desweiteren soll die maximale Güterzuglänge von ca. 2m (inkl. typischer Güterzuglok mit 25cm Länge – z.B. eine BR 44 oder eine 50er) zusammengestellt werden können. 3 Gleise gelten als „Sortiergleise“, um eine beliebige Verteilung der Güterzugwagen zu realisieren, ein Gleis ist als Ausfahrgleis zu realisieren. Die gesamte Planung begann mit einer recht „steifen“ Gleisverlegung und der eingleisigen Hauptbahn und entwickelte sich schließlich zu dem realisierten Vorschlag mit Ausweichmöglichkeit für Züge von ca. 2m Länge – im Idealfall mit optimalem Anschluss rechts oder links des Modulkomplexes ist nach aktuellem Stand über 9m eine zweigleisige Streckenführung gegeben.

Bild 1 - Rbf Gleisplan

Bild 1 (oben) zeigt den Gleisplan des Moduls in einer noch nicht realisierten Fassung. Lediglich die gelb dargestellte Umfahrung ist derzeit realisiert.
Wie bei allen Modulen ist das Hauptfahrgleis an den Schnittstellen in der Mitte angeordnet. Von rechts kommend geht es über den Abzweig der Dreiwegweiche – sie war aufgrund der beengten Verhältnisse auf nur vier Modulteilen notwendig – zur eigentlichen Umfahrung. Dort ist das äußere Gleis für die Züge von rechts kommend vorgesehen. Die doppelte Kreuzungsweiche (DKW) wird dabei nur geradeaus befahren.

Durchfahrende Züge verlassen den Modulkomplex dann auf dem äußeren Gleis oder auf dem Hauptgleis (Mitte) – je nach rechtem Anschluss. Von links kommend fahren die Züge immer auf dem Hauptgleis. Dann ist entweder ein Halt (rotes Gleis) vorgesehen oder eine Weiterfahrt an der DKW rechts abbiegend. Ist der Bahnhof Rhön an der rechten Seite des Rbf angeschlossen, kann der ganze Verkehr auch über die beiden äußeren Durchfahrtsgleise realisiert werden. Dann ist die Dreiwegeweiche frei vom durchfahrenden Zugbetrieb.

Der typische Betrieb des Rangierbahnhofes beginnt mit der Einfahrt des Zuges von rechts und dem Halt vor der roten Weiche auf dem linken Teil. Dann setzt sich eine Rangierlok vom türkisfarbenen Bereich in Bewegung, fährt über die Dreiwegeweiche hinaus und setzt sich von rechts kommend hinter den Zug. Die Wagen werden abgekuppelt und der Güterzug wird rechts über die Dreiwegeweiche in das Nachbarmodul ausgezogen. Von dort werden die Wagen über den Ablaufberg (rosa) in die Gleisharfe (grün) gedrückt. Sind alle Wagen abgestoßen und ist der neue Zug auf dem oberen Ausfahrtsgleis der Gleisharfe zusammengestellt, kommt die Güterzuglok, die eben noch den Zug abgeliefert hat über das Lokwartegleis rein, um den Zug zu übernehmen oder eine dort schon wartende Lok übernimmt diese Aufgabe. Die erstgenannte Güterzuglok kann dann im kleinen BW (Türkis)ihre Vorräte wiederauffüllen und sich dann später auf den Weg in das Lokwartegleis machen.
Hier eine Impression vom Bau:

Bau-/Planungsphase (Stand 2009)

Wie geht es nun weiter?
Im Sinne der modularen Verwendung des Rbf im Gesamtbild der Modulanlage steht die universelle Einbindung an oberster Stelle.
Der im Gleisplan links dargestellte zweigleisige Übergang (Standardanschluss plus Parallelgleis) bietet optimalen Anschluss an das zweigleisige Stück vom Gleisdreieck bei entsprechender Aufstellung. Derzeit ist dies das einzige Modul, das einen derartigen Anschluss ermöglicht.
Auf der rechten Seite erfüllt das mittlere Gleis auch die Anforderungen an den Standardübergang. In Kombination mit dem Hbf Rhön lassen je nach Ausbaustufe zwei bis drei zusätzliche Gleisanschlüsse den Zugverkehr ungeachtet der Rangiertätigkeit fließen.

Inzwischen haben weitere Tests zur Gestaltung von Ablaufberg und Gleisharfe stattgefunden. Trotz unvorteilhafter Normalkreisweichen und zentraler Dreiwegeweiche können Wagen ohne zu entgleisen in unterschliedlichen Kombinationen bis zum Prellbock rollen. Alle geometrischen Daten wurden aufgezeichnet. Die weiteren Tätigkeiten können also starten (Stand 11/2010)

Erster Einsatz in der Rohbauphase (Stand 11/2009)